Kaum jemand kauft mehr als ein, zwei Häuser im Leben — Übung hat beim Besichtigen also fast niemand. Diese Checkliste ersetzt keinen Gutachter, aber sie hilft, die wichtigen Punkte systematisch abzuklopfen statt sich vom ersten Eindruck tragen zu lassen.
Von unten nach oben: Keller, Wände, Dach
Der Keller verrät am meisten: Riecht es muffig? Gibt es Salzausblühungen, abplatzenden Putz, frisch gestrichene einzelne Wandbereiche? Im Wohnbereich auf Risse, Stockflecken hinter Möbeln und den Zustand von Fenstern und Dichtungen achten. Auf dem Dachboden: Tageslicht durch die Eindeckung, Feuchtespuren am Gebälk, Zustand der Dämmung. Fotografieren Sie systematisch — nach drei Besichtigungen verschwimmen die Häuser.
Technik und Unterlagen
Baujahr und Wartungsstand der Heizung (Typenschild!), Alter der Elektrik (Sicherungskasten), Wasserleitungen, eventuelle Umbauten mit oder ohne Genehmigung. Lassen Sie sich Energieausweis, Grundrisse und Protokolle zeigen. Und stellen Sie die direkten Fragen: Warum wird verkauft? Welche Schäden gab es? Was wurde wann modernisiert? Notieren Sie die Antworten.
Umfeld und zweiter Termin
Besichtigen Sie zweimal — einmal davon bei Regen oder in der Dämmerung, und erkunden Sie die Umgebung zu verschiedenen Zeiten: Verkehr, Nachbarn, Geräusche. Bei ernsthaftem Interesse an einem älteren Haus ist ein Bausachverständiger für den zweiten Termin gut investiertes Geld.
Bei unseren Verkaufsobjekten bekommen Käufer vollständige Unterlagen und ehrliche Antworten — beides von Anfang an. Schauen Sie in unsere aktuellen Angebote oder sagen Sie uns, was Sie suchen.