Die Frage nach der Dauer gehört zu den häufigsten im Erstgespräch — und die ehrliche Antwort lautet: Es hängt von Objekt, Preis und Vorbereitung ab. Was sich aber gut beschreiben lässt, sind die Phasen und ihre typischen Zeitfresser.
Phase 1: Vorbereitung
Wertermittlung, Unterlagenbeschaffung, Fotos, Exposé: Diese Phase dauert je nach Ausgangslage wenige Tage bis einige Wochen. Der häufigste Zeitfresser sind fehlende Unterlagen — ein beantragter Grundbuchauszug oder ein neu zu erstellender Energieausweis brauchen ihre Zeit. Wer hier gründlich arbeitet, spart später doppelt: Ein vollständiges Dossier beschleunigt sowohl die Käuferentscheidung als auch die Bankprüfung.
Phase 2: Vermarktung und Besichtigungen
Jetzt entscheidet der Angebotspreis über das Tempo. Ein marktgerecht bepreistes Haus erzeugt in den ersten Wochen die meiste Aufmerksamkeit — genau dann ist die Chance auf gute Angebote am größten. Ein überteuertes Inserat dagegen „verbrennt“: Nach Monaten im Portal fragen Käufer sich, was mit dem Haus nicht stimmt, und bieten noch vorsichtiger.
Phase 3: Vom Handschlag zur Schlüsselübergabe
Auch nach der Einigung vergehen noch einige Wochen: Der Käufer braucht die endgültige Finanzierungszusage seiner Bank, der Notar erstellt den Vertragsentwurf, danach folgen Beurkundung, Kaufpreiszahlung und Übergabe. Diese Phase lässt sich kaum abkürzen — aber gut vorbereiten, damit sie nicht ins Stocken gerät.
Unser Fazit: Über die Gesamtdauer entscheidet vor allem die Qualität von Vorbereitung und Preisfindung. Beides übernehmen wir für Sie — sprechen Sie uns an, wir nennen Ihnen im Erstgespräch eine realistische Einschätzung für Ihr Objekt.